GIAs KULTURMIX 777

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Soziale Themen

Ein wunderbarer Kurzfilm auf YouTube:

Validation

Selbsthilfegruppe – auch Anlaufstelle für Erwachsene…
Powerkids (talentierte Kids & Handicaps)  – ist seit 2012nicht mehr aktiv!

Selbsthilfegruppe
Emotions (emotionales Aufarbeiten, Burnout) – ist seit 2014 nicht mehr aktiv!

Junggeblieben (Seniorengruppe) – nicht mehr aktiv

Zusammenarbeit (neue Wege des Zusammenlebens und Wirtschaftens)

MUZIKU – Museum für Zivilcourage und (engagierte) Kunst – aktiv

Sozial – Diverses

 

 

A R C H I V

 

Wie funktioniert Geld?

Umstellung auf Sommerzeit (Quelle: tagesschau.de)

Die geklaute Stunde

Es ist ein viel kritisiertes Ritual: Um zwei Uhr in dieser Nacht werden die Uhren fast in der gesamten EU um eine Stunde vorgestellt. Den Bürgern wird eine Stunde „genommen“ und erst am 31. Oktober „wiedergegeben“. Seit 30 Jahren ist diese Regel in Deutschland Gesetz. Aber viele wollen sich nicht daran gewöhnen.

Immer wieder pünktlich zur Zeitumstellung melden sich Experten zu Wort, die den Kritikern recht geben. Der Schlafmediziner Steffen Schädlich aus Halle sagt, es mache keinen Sinn, Millionen Menschen jetzt „eine Stunde gen Osten zu transportieren und im Herbst wieder zurück und sie damit dauerhaft aus dem Rhythmus zu bringen“. Die Umstellung berge gesundheitliche Risiken sagt der Frankfurter Mediziner Horst-Werner Korf. Der Regensburger Psychologe Jürgen Zulley fordert deshalb sogar die Abschaffung der Zeitumstellung.

Jeder Zweite hat Schlafprobleme

Die Zeitumstellung macht fast jedem zweiten Bundesbürger zu schaffen, ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1006 Bürgern im Auftrag der KKH-Allianz. Die meisten bräuchten einige Tage, um wieder in den normalen Schlafrhythmus zu finden und hätten morgens Probleme, aus dem Bett zu kommen. Besonders der Organismus von Babys und Kleinkindern tue sich schwer. Schlafstörungen und Appetitlosigkeit könnten die Folge sein, heißt es bei der Techniker Krankenkasse.

„Eulen“ brauchen am längsten

„Die körperlichen Auswirkungen können bis hin zu vegetativen Störungen gehen, also Veränderungen von Puls und Blutdruck“, erklärt der Mediziner Korf. Schläfrigkeit und ein eingeschränktes Konzentrationsvermögen treten vor allem beim Chronotyp der „Eulen“ – also Langschläfern – auf. Es gebe Untersuchungen, die belegen, dass es am Montag nach der Zeitumstellung vermehrt zu Verkehrsunfällen komme.

Ohne Zeitumstellung leidet laut KKH-Allianz etwa jeder dritte Befragte gelegentlich unter Schlafstörungen. Dabei gaben 39 Prozent der Frauen an, abends schlecht einzuschlafen oder nachts häufiger aufzuwachen.

Auf den Mittagsschlaf verzichten, das hilft

Wie in jedem Jahr gibt es Ratschläge, wie man mit dem „Mini-Jetlag“ umgehen sollte. Die Techniker Krankenkasse rät, auf Schlafmittel zu verzichten. Der Körper schaffe die Umstellung alleine. Wer ihn unbedingt unterstützen wolle, solle zu Baldrian, Hopfen und Melisse greifen. Nach zwei bis sieben Tagen seien die Anpassungsschwierigkeiten vorbei. „Wer kann, schläft die ersten Tage nach der Zeitumstellung eine Stunde länger als sonst. Und wer sonst immer einen Mittagsschlaf hält, verzichtet am besten eine Woche lang gänzlich auf das Nickerchen.“ So könne sich der Bio-Rhythmus leichter neu einstellen.

Doch: „Richtig gewöhnen werden wir uns daran nie“, sagt der Münchner Chronobiologe Till Roenneberg. Die Sommerzeit sei ein „von oben diktierter Eingriff in unser biologisches Zeitsystem“, sagte er der „Zeit“.

Energiespareffekt minimal bis negativ

Wozu soll man sich den Stress der Zeitumstellung antun, fragen sich viele. Eingeführt wurde die Sommerzeit in Deutschland 1980 mit dem Ziel, das Tageslicht besser zu nutzen und damit Strom und Heizkosten zu sparen. In den meisten anderen EU-Staaten war die Sommerzeit bereits in den 70er Jahren eingeführt worden, vor allem infolge der Ölkrise.

Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bringt die Umstellung aber keine spürbare Energieeinsparung. Demnach wird zwar an den hellen Sommerabenden weniger Strom für Licht verbraucht, dafür aber mehr Strom bei abendlichen Freizeitaktivitäten benötigt. Dadurch könne sogar insgesamt mehr Energie verbraucht werden, da der Anteil des Lichts am Stromverbrauch der rund 40 Millionen deutschen Haushalte durchschnittlich nur rund acht Prozent ausmache. Durch den verstärkten Einsatz von Energiesparlampen im Haushalt sinke der ohnehin geringe Lichtspareffekt weiter.

Noch nie Pannen bei der Zeitumstellung

Sommerzeit [Bildunterschrift: In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren von zwei auf drei Uhr umgestellt. ]
Was den technischen Aspekt betrifft, so ist die Zeitumstellung reine Routine. Taktgeber für die Zeitumstellung ist die Atomuhr der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB): Über einen Sender werden die Signale übertragen, durch die sich die Funkuhren automatisch an die Zeitumstellung anpassen. „In all den Jahren ist noch nie etwas schiefgegangen“, sagt Jens Simon von der PTB. Die Bundesanstalt mit Sitz in Braunschweig ist unter anderem für die gesetzliche Zeit in Deutschland zuständig. Wer jedoch keine Funkuhr hat, muss selber daran denken, die Zeit umzuustellen.

50 Nachtzüge betroffen

Bahn Verspätung [Bildunterschrift: Personenzüge könnten wegen der Zeitumstellung zu spät ankommen. ]
Auch die Deutsche Bahn sieht in der Umstellung keine Schwierigkeiten. Probleme habe es noch nie gegeben. Mehr als 50 Nachtzug-Verbindungen sind betroffen. Güterzüge werden soweit möglich schon eine Stunde früher auf die Reise geschickt, bei Personenzügen fallen eventuelle nächtliche Aufenthalte aus oder die Züge kommen wegen der Zeitumstellung zu spät an. Etwa eine Stunde dauert es, bis alle 120.000 Bahnhofsuhren die neue Zeit anzeigen. Das PTB-Signal wird zunächst von 2500 Hauptuhren empfangen, die die aktuelle Zeit dann an alle 120.000 Nebenuhren im Bahnbereich weitergegeben.

Eine Stunde vor oder zurück?

Auch wenn die Zeitumstellung technisch gesehen Routine ist, bleibt das menschliche Problem der Schlafstörungen und die ewige Frage: „Werden die Uhren nun eine Stunde vor oder zurück gestellt?“ Manchen hilft die Eselsbrücke: Im Sommer treibt man die Kühe vor den Stall, im Herbst zurück.


Dokumentation zum Thema GRUNDEINKOMMEN

Film GRUNDEINKOMMEN

http://www.kultkino.ch/media_player_grundeinkommen/index.html


Kürzungen

Antwort auf einen Newsletter von BM Josef Pröll in seiner Funktion als Bundesparteiobmann (Zitat des Newsletter im Anhang):

Sehr geehrter Herr Bundesparteiobmann,

Der folgende Brief drückt nur meine persönliche Meinung aus, wenn er auch ziemlich der allgemeinen Stimmung entspricht.
Er ist inhaltlich komprimiert, damit er nicht in ein Konzept ausartet.

Danke für den Newsletter vom 9.3.2010, der mich mit großer Traurigkeit erfüllt.
Erinnert er mich doch an die alten Obrigkeiten, die in Saus und Braus lebten, aber ihr Volk aussaugten.

Da ist nur eines drauf zu sagen, was auch der „kleine Mann“ am Biertisch sagt:
Geschöpft werden wieder nur die Kleinen.

Und es nimmt bald so vampirische Züge an, dass sich alles totläuft.
Es kann bald nicht mehr konsumiert werden.
Einige werden noch reicher, ansonsten verarmen Bauern- und Bürgertum.
Die Wirtschaft kann nur bei Einkommen florieren, bei denen auch ein Konsumanteil bleibt.
Wir schlittern auf eine Katastrophe zu.

Es ist einfach so, wie es immer wieder gesagt wird:
Spart zuerst bei den Priviliegien-Einkommen!
Das Volk kann nicht noch weitere Belastungen tragen.
Es ist keineswegs motivierend zu arbeiten, wenn man weiß, dass „die da oben“ wohlgenährt an ihren Futtertrögen sitzen,
auch wenn sie noch so viel verbockt haben.

Wenn die Pensionen weiterhin schrumpfen und die Sozialleistungen weiter gekürzt werden,
wird Europa zum Armenhaus mit allen Konsequenzen, die man aus der Geschichte kennt.

Die Appelle in Ihrem Newsletter – schön formulierte Floskeln… – erinnern in ihrem Mangel an Realitätssinn und Einfühlungsvermögen an Hitlers „letztes Aufgebot“
(das meinem Vater, damals 17, vier Jahre Kriegsgefangenschaft einbrachte, daher kommt es mir in Bitterkeit in den Sinn).
Sie erscheinen uns „da unten“, die am Limit leben und darüber hinaus noch unser Letztes für ehrenamtliche Tätigkeit geben, wie Spott und Hohn!

Setzt ein Zeichen, ladet sozial Schwache an eure Verhandlungstische mit ein.
Bindet externe Berater in eure Konzeptgestaltung ein.
Entwickelt kreative Lösungen.
Stärkt die Regionen.
Sorgt für Volksgesundheit auf seelischer und physischer Ebene
(dazu gehören weiterhin eine klare Absage an die Gentechnik und Förderung des Biolandbaus,
aber auch Anwendung moderner Coaching-Ansätze für eine positive Persönlichkeitsentwicklung in Schulen, Betrieben,…
Kommunikationstraining, Projektmanagement-Schulung auch für einfache Bürger – auf Familien-Ebene – Medien können Inhalte vermitteln – Schulen, Vereine).
Sorgt für soziale Stabilität (ein Grundeinkommen-Sockel statt Sozialhilfe, Ausgleichszulagen)
Sorgt für gerechte Einkommen (insbesondere der Frauen).
Sorgt für bessere Zugänge zu einer gut funktionierenden Krisenintervention.

Es gehört aber weit mehr dazu – eine bessere Kommunikation beginnt auf der Basis.
Kooperation, Miteinander.
Anhören, Förderung, Anerkennung neuer Ideen statt Hickhack.
Einbeziehung der kreativen Kräfte der Regionen in die Gemeindepolitik.
Möglichkeit der politischen Mitarbeit ohne explizite Zugehörigkeit zu einer bestimmten Farbe.
Innovation und Kreativität sollen angeblich sehr, sehr wichtig sein, um den Industrieländern aus ihrer derzeitigen Misere zu helfen.
Doch es scheint sich dabei nur um Lippenbekenntnisse zu handeln.
Neue Ideen sind nicht wirklich gefragt.
Kunst- und Kulturförderung gibt es bald überhaupt nicht mehr.

Kreativität in Form von Ideen, Konzepten, Kunst, Design darf anscheinend „gegeben“ werden und findet weder Dank noch Lohn.
Es gibt genügend Konzepte, die neue Wege, Auswege, schildern. Sie werden nicht beachtet.

Das können wir uns nicht leisten! Es geschieht aber tagtäglich.

Es fehlt ein gewisser Geist…

Wir haben nur die Hoffnung, dass diese geistige Wende bald einsetzt und eine neue Konstruktivität von der Spitze bis zur Basis ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen,

11. März 2010

Lygia Simetzberger
Bachstraße 32
7543 Neusiedl bei Güssing

gia@giasim.eu
http://www.giasim.eu


Für Frau Dr.Jur. Lygia Maria Simetzberger

Sehr geehrte Damen und Herren,
geschätzte Funktionärinnen und Funktionäre,
liebe Freundinnen und Freunde,

Österreich hat sich in der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise besser behauptet als die meisten anderen europäischen Länder. Das liegt daran, dass wir kraftvoll geholfenhaben, um Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft stabil zu halten.

2010 ist jetzt das Schlüsseljahr, in dem die Maßnahmen greifen und sich die Lage langsam entspannt und erholt. Durch unsere anerkannt richtigen und notwendigen Maßnahmen haben sich jedoch auch der Schuldenstand und das Budgetdefizit der Republik erhöht.

Daher gilt es jetzt den nächsten Schritt zu setzen und mit der Sanierung des Staatshaushaltes zu beginnen. Wir tun das, um in die Zukunft zu investieren. Und wir setzen trotz Sparkurs auch bewusst Schwerpunkte in den Bereichen Sicherheit, Arbeit, Bildung und Forschung.

Mit den heute beschlossenen Ausgabenobergrenzen der einzelnen Ministerien werden wir im Jahr 2013 wieder ein Defizit von weniger als drei Prozent erreichen.

Für mich war immer klar: Die Rückführung des Defizits muss schwerpunktmäßig durch Einsparungen auf Seiten des Staates erfolgen. Gleichzeitig führt auch – politisch und finanziell – an steuerlichen Maßnahmen kein Weg vorbei.
In harten Verhandlungen mit dem Koalitionspartner haben wir jedoch durchgesetzt: Die ausgabenseitigen Einsparungen überwiegen mit 60 % zu 40 %. Das heißt: Für jeden Euro, der über Steuern eingenommen werden soll, müssen gleichzeitig 1 Euro 50 eingespart werden.

Dabei ist für mich besonders wichtig: Die geplanten Maßnahmen müssen sozial verträglich, wirtschaftlich vernünftig und finanziell nachhaltig sein. Jeder wird dazu seinen Beitrag leisten müssen. Wir müssen sparen, um die enormen Schulden abzubauen und die Zinsenlast zu verringern. Schon heute zahlen wir jedes Jahr mehr an Zinsen, als wir für den gesamten Bildungsbereich ausgeben können.

Damit die Zinsen nicht unsere Zukunft auffressen, haben wir diese harten, aber richtigen Einschnitte gesetzt. Wir sparen, damit Österreich ein Land bleibt, das Zukunft hat.
Denn bei allem, was wir tun, geht es letztlich nicht um die Zahlen, sondern um die Ziele, die wir mit unserer Arbeit erreichen wollen:
Wachstum steigern. Arbeit schaffen. Bildung stärken.

Herzliche Grüße
Ihr
Josef Pröll
ÖVP-Bundesparteiobmann

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Dokumentation zum Thema GRUNDEINKOMMEN

Film GRUNDEINKOMMEN

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