GIAs KULTURMIX 777

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Berichte | Kunst und Kultur

Chronologisch – das Aktuellste zuoberst!

Bissig und ätzend, die Landratte, aber danke für die Informatonen und für die Fotos… darunter das einzige, das ich bisher bekommen habe, auf dem ich auch drauf bin…

ttt
Landratte

thomas lukscheider

http://www.tantejolesch.at/tjtrue.php?bild=mutb.jpg&href1file=mutb

Mutbürger – Pressekonferenz am 18.Oktober 2012

Grosse Neugier hat in den vergangenen Tagen die Presseeinladung eines Herrn Robert Moser aus Bad Vöslau und einer Frau Isabella Heydarfadai aus Bad Goisern ausgelöst.

Am Donnerstag den 18.Oktober wollte man im noblen Presseclub Concordia, im 1. Wiener Bezirk, gleich hinter dem Bundeskanzleramt, eine neue politische Kraft in Österreich präsentieren.

Über zehn Parteien haben sich angesagt, um ihre gemeinsame Kandidatur bei der NR-Wahl 2013 anzukündigen. Gemeinsam möchte man eine neue politische Kultur schaffen, Kompetenz in die Politik bringen, die Bürger beteiligen, Korruption bekämpfen, Privilegien abschaffen, Arbeit und Wohnen sichern, und vieles, vieles mehr.

Alles ehrenwerte Vorhaben, denen man nur zustimmen kann. Natürlich war man neugierig, wer die Personen hinter dieser neuen politischen Kraft sind und welche Parteien sich hier zusammengeschlossen haben.

Der Saal im Presseclub war deshalb auch zum Bersten voll. Es schien, als ob jede wahlwerbende Partei auch ihre Anhänger mitgebracht hatte. Aber auch die Presse war prominent vertreten.

Neben Hobbyjournalisten, den üblichen kleinen Medien wie OKI-TV, Insel-TV und einigen online Plattformen waren aber auch Puls TV mit einem Kamerateam, der ORF mit einem Aufnahmegerät sowie Redakteure von DIE PRESSE, DER STANDARD, Wiener Zeitung und KURIER unter den Zuhörern.

Am großen Podium saßen dicht gedrängt gleich 12 Leute mit ihren Namensschildern und warteten darauf, sich vorstellen zu dürfen.

Der Initiator Robert Moser; daneben ein junger Mann ohne erkennbares Namensschild und wie als Dekoration von der Piratenpartei-NÖ; Gerald Grüner vom NFÖ; Ulrich Lintl von Österreich NEU; Harald Matschiner von der Generationenpartei; Manfred Schärfinger von den Mutbürgern; der Psychologe und Buchautor Karl Kriechbaum; Isabella Heydarfadai von Human Way gleich neben dem suspendierten WU-Professor Hörmann, ebenfalls Human Way; Angelika Schlager und Kerstin Freudenberg von der Bürgerinitiative Kinderrechte und Stefan Schartlmüller von der OPÖ.

Nicht mehr am Podium Platz gefunden aber trotzdem angesprochen wurden Bernadette Ebner und Michael Fichtenbauer von Österreich NEU. Ebenfalls nicht am Podium, aber als Unterstützer der Plattform genannt und im Publikum gesichtet wurde Herr Gehring von der Christenpartei und ein Vertreter des neuen Forums NEOS.

Herr Moser führte professionell durch die Vorstellungsrunde bei der gleich ersichtlich wurde, dass nicht jeder der am Podium oder im Publikum anwesenden Parteienvertreter sich auch schon dazu entschlossen hat, bei der neuen Mutbürgerpartei MUT auch wirklich mitzumachen, wie wohl aber alle Anwesenden die Plattform unterstützen wollen.

Wohl sicher bei der Plattform dabei sein werden NFÖ, Österreich NEU, die Generationenpartei GPO und die Gemeinschaft der BürgerInnen von Hr. Schärfinger. Die Christen überlegen ebenso noch wie Human Way, die sich selbst nicht als Partei sondern als ideologiefreie Plattform bezeichnen, NEOS und die OPÖ.

Moser hat sich für die MUT-Partei als Ziel gesetzt, 5% der Stimmen bei der Landtagswahl in NÖ ebenso zu erreichen wie bei der Nationalratswahl 2013. Schärfinger dagegen wollte sich auf keine Zahl festlegen. Die Kandidatur von Stronach wurde von Moser begrüßt, mit Stronach vergleichen lassen wollte er sich aber nicht. Stronach habe zwar mehr Geld – aber nur zwei Füße, wogegen die neue MUT-Partei zwar weniger Geld, dafür aber mehr Füße habe.

Nach der Vorstellung der einzelnen Parteien, einem interessanten Referat von Dr. Kriechbaum zur Psychologie und der Korruptionsanfälligkeit von Politikern, sowie einer ausführlichen Betrachtung durch Hr. Schärfinger, wie man mittels eines Vorwahlverfahrens die am besten geeigneten Politiker direkt aus dem Volk rekrutieren möchte, kam es zur Fragerunde.

Neben einer Reihe von Wortmeldungen unterschiedlichster Ausprägung – wobei auch viele BürgerInnen zu Wort kamen, die ihre persönlichen Anliegen, Kommentare und Beschwerden vorbrachten, gab es auch zwei Fragen der Redakteurin vom KURIER:

Welche der anwesenden Parteien werden konkret die Plattform bilden?
und
auf welches Programm werden sich die unterschiedlichen Parteien einigen?

Moser: diese Informationen will man der Öffentlichkeit aus verschiedenen Gründen erst so kurz wie möglich vor der Wahl bekannt geben. Das Programm muss erst gemeinsam beschlossen und ausgearbeitet werden und die teilnehmenden Personen möchte man nicht schon im Vorfeld einer Hexenjagd bzw. Anfeindungen und Anpatzungen durch die anderen Parteien ausliefern.

Moser erzählte aus seinem Insider-Wissen als Politikberater, dass Leute, die sich speziell im ländlichen Raum außerhalb der im Parlament oder im Gemeinderat vertretenen Parteien politisch betätigen wollen, mit Schwierigkeiten zu rechnen haben. Die Chance, bei dieser Gelegenheit für seine Beratungsfirma Wert-Impulse gleich etwas Werbung zu machen, konnte sich Hr. Moser natürlich nicht entgehen lassen. Zufällig war auch eine Dame im Publikum anwesend, welche die wunderbaren Erfolge der Moser-Trainings speziell für politische Mandatare mit bewegten Worten bestätigen konnte.

Der Fortschritt des Entwicklungsprozesses dieser Plattform soll für alle interessierten BürgerInnen im Internet nachvollziehbar gemacht werden.

Wie auch der auf der PK anwesende Piratenvorstand Rodrigo sinngemäß gesagt hat: Jede zivilgesellschaftliche politische Betätigung von BürgerInnen ist in einer Demokratie zu begrüßen und der neuen politischen Plattform sollte man Alles Gute wünschen.

Es wird spannend zu beobachten sein, ob – und wann man wieder mal was von der Gruppe MUT zu hören bekommt.

Rauris und seine illustren Gäste

Impressionen von den 41. Rauriser Literaturtagen (30.3. bis 3.4.2011)

Jedem das Seine… Mir war zufällig beschieden, zunächst einige Tage lang das iyllische Rauriser Tal und seine Bewohner ein wenig kennen zu lernen, um am Ende des kurzen Erholungsaufenthaltes zur Eröffnung der Rauriser Literaturtage teilhaben zu können. Journalistische Fakten und Einzelheiten des Programmes möchte ich an dieser Stelle nicht notieren.

Derlei findet sich ohnehin an anderer Stelle, zum Beispiel:

http://salzburg.orf.at/stories/507596/ und
http://www.rauriser-literaturtage.at/

Optische Eindrücke haben für mich noch nie allein gezählt. Bei Werbeslogans klappe ich die Ohren zu. Das bisschen, das ich über das Raurisertal wusste, ließ mich einen kargen, schmalen Taleinschnitt in schroffem Gebirge vermuten, mit nicht minder verhaltenem Bewohnern. Selten habe ich mich so getäuscht. Sanft war der erste Eindruck, und eine schier endlose Geduld, Natürlichkeit und Freundlichkeit kam mir überall so überdeutlich entgegen, dass ich mich fragte: Bin ich noch auf diesem Planeten? In einer Zeit der Beschleunigung und Entmenschung… Unpersönliche Städte, kommunkationsverarmte Dörfer… und hier noch ein Gebiet, das im Positiven ungefähr ans Flair der Sechziger Jahre erinnert – noch mehr Zeit für Gäste, Bedächtigkeit, ungekünstelte Freundlichkeit. Würden es die berühmten Literaten und Literatinnen, deren Konterfeis in den Schaufenstern der Marktstraße prangten, ebenfalls so dankbar und erfreut aufnehmen und genießen wie ich? Würden sie feine Leute sein, weltoffen, anpassunfähig… Oder etwa gar eitle, mit Preisen überhäufte Lackaffen? Neugierig war ich, zumal meine letzte beiden Besuche von Lesungen mit Brechreiz und Schmerzen in der Brust geendet hatten – ja, einmal davon verließ ich sogar ohne Rücksicht auf Gespött fluchtartig den Saal, weil es mir war, als wollte das junge aufstrebende Talent auf der Bühne sein Publikum verbal mit Jauche überschütten. Während bei Franzobel mein Schock so groß war und meine Energie zu gering, um die Flucht anzutreten. Doch eigentlich wollte ich von Rauris erzählen.

Die Eröffnung fand in betont normal-herzlich-feierlicher Atmosphäre samt ORF und Promis statt. Doch dann kam die „Siegerehrung“ – Preisverleih an eine junge Schweizerin. Sie bedankte sich launig-humorvoll in der Art eines Schülerinnen-Fantasieaufsatzes für die Einladung nach Rauris. Es wurde bald klar, dass sie mit ihrem Assoziations-Flow weit eher liebäugelt als mit dem Umfeld, das sie herzlich zu empfangen bemüht war. Fast liegt die Vermutung nahe, dass ihr innere Monolog für sie eigentlich gar nicht zu stoppen ist. Zuletzt schwoll er an zu einer Ausdehnung auf die unlustigen gobalen Geschehnisse – Japan, Libyen & Co., um deren Präsenz verbal ins abgeschiedene Rauris  zu transferieren und um diese Geschehnisse klug in Relation zu stellen. Der Schweizer Literatur-Experte, die geladen war, ihre Laudatio zu halten, verlas so monoton eigene Kommentare und Sieger-Buch-Zitate, dass es manchmal beim Einnicken im stickigen Saal nicht unterscheidbar war. Schießlich folgte noch eine Lesung mit Einleitung und weiteren Passagen aus dem Buch. Ein Weilchen folgte ich noch den recht erfrischend anmutenden Kapriolen, doch um hatte mein  Kopf den Bauplan erfasst, begann er sich zu langweilen und gierte auf Botschaften und Tiefgang. Vergeblich. Ist vielleicht eines der Werke, die man nicht gleich versteht, mit subtilen Andeutungen, kleinen Geheimnisssen… Fakt war, ich konnte mich bemühen, wie ich wollte, es berührte meine Seele nicht, ich empfand keine Spannung, und es zog nicht einmal ein Hauch von dieser Gänsehaut auf. What’s wrong with me?

„So ist’s alle Jahre…“, nickten vertrauensvoll einige Rauriser und Rauriserinnen. Ja, die Intendantin, da sei eine wunderbare Frau – und auch eine gefühlvolle Autorin. Doch mit dem Meisten – mit Verlaub, auch wenn man sehr bemüht sei, es zu verstehen, könne man halt leider sehr wenig anfangen. Ich war also nicht allein auf weiterer Flur. Die sehr gebildete, empathische Dame neben mir, die weit angereist war, sah ihre Hoffnung auf einen neuen Geist in der deutschsprachigen Literatur auch nicht erfüllt. Wer, bitte, wer ist die Jury? Nein, eigentlich will ich es gar nicht wissen.

Nach dem offiziellen Teil näherte ich mich dem reichhaltigen Büchertisch in der Hoffnung, ein oder zwei Mitnehmsel zu erstehen, die mir vermitteln, was gute, spannende Literatur ist. Kaum ein Buch, das ich nicht zur Hand nahm. Nichts bewegte mich wirklich zu mehr als zm Durchblättern. Es ging mir wie in einem Supermarkt, in dem ich unter all den chemisch konservierten und mit Geschmacksstoffen versehenen Nahrungsmitteln die Qual der Wahl habe und immer verzweifelte nach einem gesunden natürlichen Lebensmittel Ausschau halte. Alle Autoren und Autorinnen in Ehren, aber für mich ist nichts dabei, nichts, das mich weiter brächte, mich aufrichten und stärken vermag, was neue Einsichten erwarten ließe. Ich brauche keine Füllstoffe für mein Dasein, keinen reinen Zeitvertreib – das sollte schon was sein, das „flasht“.  Nun, vielleicht war es nicht mein Tag, und womöglich habe ich was übersehen.

Auch konnte ich nicht umhin, mich unentwegt an Sieglinde Jank-Arrich zu erinnern, mit der mich eine Bild und Lyrik-Kooperation verbindet. Sie strebte nie einen Rummel um ihr Person an, hatte nie den Zugang zu akademischer Schulbildung… Wenn sie schreibt, sind Denken und Fühlen im Einklang. Jede Zeile ist berührend, schwingt doch ihre Seele mit. Aber in unserer Welt der Eitelkeiten – wer hier würde unter fein herausgeputzen Prunksträußen diesem zarten Landblumen-Bouquet den Vorrang einräumen? Hier zählt nicht (mehr) /noch nicht (wieder), was innerlich aufrichtet und bewegt, was echten Tiefgang hat. Und, by the way, wie kann jemand Tiefgang erkennen, der ihn selber nicht (mehr)/noch nicht (wieder) in sich hat?

Das für die 41. Rauriser Literaturtage gewählte Rahmenthema setzt sich mit dem Begriff „Schuld“ auseinander. Das ist an und für sich ein schweres Thema, und – wie schade! – im Grunde genommen ein überholtes. Warum? Weil er neue Zeitgeist nicht mehr mit Begriffen wie „Schuld“ und „Strafe“ operiert. Jeder seriöse Mentalcoach, jeder zeitgemäße Psychologe spricht von Ursachen und Folgen, was in östlicher Weisheit schon lange als Karma-Lehre vertraut ist. So viel nur als Andeutung – genug ist bereits darüber veröffentlicht und kundgetan. Doch leider wurde hier eine Text bzw. Quellensuche und Erörterung de alten Parameter vom Zaun gebrochen, die wir spätestens jetzt wie abgetragene Kleider verabschieden sollten.

Es kann auch durchaus sein, dass die folgenden Tage mit ihrem dichten Dichter-Programm amüsant und erlebnisreich sind, dass sich die teilnehmenden Schriftsteller als liebenswürdige Menschen entpuppen und – wer weiß – sogar von der wunderbaren Landschaft inspiriert zu neuen Werken fühlen und gleich loslegen. Ich kann mir leider kein Bild davon machen. Wäre der Verlauf analog zum Eröffnungsabend, das Miterleben hätte meine Traurigkeit darüber, was unter der hochgepriesenen zeitgenössischen Literatur zu verstehen ist, wohl bis zur Unerträglichkeit gesteigert. Wohl besser, dass ich heimfahren musste.

Aber wer weiß, vielleicht war es ein Schlüsselerlebnis für mich, das mich regelrecht aufstacheln soll? Vielleicht brauche ich so einem letzten Kick, um auf die Barrikaden zu steigen, wieder einmal… Jedenfalls, mehr zu erzählen hätte ich, viel mehr.


http://salzburg.orf.at/stories/507596/

KULTUR    31.03.2011
Schweizerin erhält Rauriser Literaturpreis
Die Schuld und wie Menschen mit eigener und fremder Schuld umgehen. Davon handeln die 41. Rauriser Literaturtage. Zum Auftakt erhielt die Schweizerin Dorothee Elmiger am Mittwoch den mit 8.000 Euro dotierten Rauriser Literaturpreis.

„Ein Buch, das das Kindsein sucht“
Das Land Salzburg finanziert den renommierten Rauriser Literaturpreis und daher ist es traditionell ein Vertreter des Landes, der den Preis überreicht. Die 25-jährige Elmiger wurde für ihren Roman „Einladung an die Waghalsigen“ ausgezeichnet.

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) charakterisierte Rauris in diesem Zusammenhang als „Kraftplatz der Gegenwartsliteratur“ und der Schweizer Literaturkritiker Samuel Moser erklärte, was den Preisträger-Roman so besonders macht.

„‚Einladung an die Waghalsigen‘ ist kein Kinderbuch aber ein Buch, das das Kindsein sucht – eines das nicht wissen, sondern lernen will“, meint Moser.

17 Autoren mit 17 verschiedenen Aspekten.

Thema Schuld bietet viele Zugänge
Vergangenes Jahr feierten die Rauriser Literaturtage mit einem sehr dichten Programm ihr 40-Jahr-Jubiläum, aber auch heuer konnte Festivalleiterin Britta Steinwendner aus dem Vollen schöpfen. Das Thema Schuld bietet eine breite Palette von Zugängen und jeder der 17 Rauriser Autoren steht für einen anderen Aspekt.

„Ob es nun in der Liebe, in der Familie, im beruflichen Umfeld, im juristischen Verfahren, in politischen Entscheidungen oder in großer, bedrängender historischer Schuld ist – Annäherungen an das Thema gibt es viele“, so Britta Steinwendner.

salzburg.ORF.at; 30.3.2011
Adolf Muschg, Marie-Thérèse Kerschbaumer, und Marlene Streeuwitz – das sind nur drei der 17 Autorinnen und Autoren, die ab Mittwoch bei den Literaturtagen in Rauris (Pinzgau) lesen. Der Preis geht an Dorothee Elmiger.

http://oesterreich.orf.at/salzburg/stories/507279/

KULTUR    30.03.2011
Von Karin Buttenhauser, ORF Salzburg.

Rauriser Literaturtage mit Starbesetzung

Adolf Muschg, Marie-Thérèse Kerschbaumer, und Marlene Streeuwitz – das sind nur drei der 17 Autorinnen und Autoren, die ab Mittwoch bei den Literaturtagen in Rauris (Pinzgau) lesen. Der Preis geht an Dorothee Elmiger.

Preisträgerbuch schon mehrfach prämiert
8.000 Euro erhält die Schweizerin Dorothee Elmiger für ihren Debütroman „Einladung an die Waghalsigen“. Das Buch wurde bereits mit dem Aspekte Literaturpreis und beim Bachmann-Wettbewerb mit dem KELAG-Preis ausgezeichnet.

Die Strahlkraft, die dieses Buch offenbar auf Juroren ausübt, ist nicht nachvollziehbar. Das Jahr 2010 hatte bessere deutschsprachige Roman-Debüts zu bieten als diese mühsam gestrickte Geschichte rund um zwei Schwestern, die scheinbar einen Fluss, aber eigentlich ihre Mutter suchen.
Förderpreis an 43-Jährigen
Die 4.000 Euro des Rauriser Förderungspreises gehen heuer an Martin Amanshauser. Der Sohn von Gerhard Amanshauser wird heuer 43 Jahre alt, und ist längst etabliert.

Gefördert wird er trotzdem: Wie alle musste er seinen Text zum vorgegebenen Thema „Kompass“ anonym vorlegen – und dieser wurde prompt von der Jury als beste Einreichung erkoren. Wie auch immer, ein Förderpreis sollte eigentlich den literarischen Nachwuchskräften zugute kommen und nicht den alten Hasen.

Die beiden Rauriser Literaturpreise strahlen heuer also nicht so hell, warten wir ab, was die 41. Rauriser Literaturtage sonst noch bringen.
Schuld-Frage als thematische Klammer
Die thematische Klammer der vorgestellten Bücher ist der literarische Umgang mit der Schuld-Frage. Die Literaturtage dauern bis Sonntag.

SuedostKULTURnetz – Info-Service


Die Kulturdatenbank SuedostKULTURnetz ist aktiv!!!

Künstlerkreis Süd – Vernissage im Schloss Burgau >

Das Künstlerpaar Jozef Papp und Gabi Cseh war mit Dolmetsch aus Sopron angereist. Es gab ein informelles Beisammensein im Schlosscafé unmittelbar vor der Veranstaltung.

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Finissage in Köszeg am 31. Oktober 2010

In herzlicher Atmosphäre verlief die Finissage des Köszeger Kunstvereins, der sich abgesehen von seinem wertvollen kulturellen Wirken auch durch seine kompromisslose Zweisprachigkeit auszeichnet. Hier einige meiner Schnappschüsse, die bei Anklicken größer werden.

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Eldorado – Yahoos Projekt von Günther Pedrotti in Großwilfersdorf

Bericht von Waltraud Wachmann in der Woche Online:

http://www.woche.at/grosswilfersdorf/kultur/yahoos-grachten-d18644.html

Meine Fotos zum Event befinden sich auf Facebook.

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Mit den Augen der Seele

Vernissage im Krugleitnerhof am 18.9.2010 – Bericht im Bezirksblatt und im Süd Ost-Journal


Sommerfest 2010 bei Art-Uro

Das kultige Sommerfest von Nobert Art-Uro in Neuberg | Nova Gora wird von vielen als Edel-Künstlertreff geschätzt. Heuer fand es am 7. und 8 August statt. Gia und „ihr Musiker“ Sigi Hasjzán (Kooperationen) konnten einige Stunden am ersten Abend in Art-Uros Wohn-Idylle verbringen. Sigi zog es naturgemäß zur Musik, gemeinsam wurde improvisiert. Leider erlebte er aufgrund familiärer Pflichten nicht mehr die Highlights des Abends – das nächtliche Grillen und den musikalischen Vortrag eines Meister auf Ney und Oud, Makam-Musiker Denis Mete, seines Zeichens auch Maler und Grafiker (siehe Links!).

Bei Art-Uro, 2010 | Foto: gs

bei art-uro 2010 | gs

Eröffnung der 2. Wasser Biennale – Yahoos-Garden in Fürstenfeld – Konzept & Realisierung Günther Pedrotti

einige private Aufnahmen von Eröffnung und Performance „Living Room“ | Nezaket Ekici

Kulturreise ins Nordburgenland Anfang Juli 2010

Besuche im Atelier Ilse Hirschmann und bei Heinz Bruckschwaiger

Wohnsitz und Atelier sind eine einzigartige, südländisch anmutende Idylle, eine wunderbare Symbiose aus Kunst und Natur. Inmitten die „Kunstwerkstatt“, in der in großer Vielfalt Staunenswertes, entsteht, Fröhliches und Besinnliches. Zur Zeit entstehen feine Malereien mit einzigartigen Wesenheiten darauf. Auch ein Fotozyklus. Die porträtierten Personen werden teils übermalt, teils eingerahmt von Farben und Formen, die etwas über die Eigenart der Person ausdrücken, ihrem Wesen zu entspringen scheinen. Ein Projekt mit Händen ist im Werden, ein weiteres Videoprojekt ist geplant. Ilse ist nimmermüde rührig und sprüht nur so vor Ideen. Es empfiehlt sich der Besuch ihrer eigenen Homepage, um mehr von ihrem reichhaltigen Programm zu erfahren.

Fotos von der Landschaftsbegehung mit dem Land Art Künstler Heinz Bruckschwaiger

Unter anderem bewunderten wir die bekannten Projekte Zeitstuhl (2010) und Himmelsleiter (1991) (Förderpreis der Stiftung Kery) und bekamen Einblick in die natrurverbundene Philosophie des Landschaftskünstlers, mit der ich mich voll identifizieren kann.

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