GIAs KULTURMIX 777

Meine Konzepte und Projekte und allerlei Kulturtipps und unterhaltsame Links

Ideen fürs Südburgenland

Als ob ich eh nichts Anderes zu tun hätte, habe ich mich auch noch entschlossen, an einem Arbeitskreis der Initiative Südburgenland plus teilzunehmen, in der gemeinsam Projektideen entwickelt werden, die in der Region einigen bestimmten Interessengruppen Vorteile bringen. Im Gegensatz zu früheren Förderrunden sind diese Projekte ausdrücklich vom Prinzip der Einzelförderungen abgerückt.

http://www.suedburgenlandplus.at/de/Aktuell

Ich erwähne dies, weil es sicher auch Auswirkungen auf meine anderen Aktivitäten haben wird. Zunächst wollte ich mich von den vier vorgegebenen Netzwerkgruppen zu der Gruppe Öko-Energie gesellen. Adressiert war die Einladung ja allgemein an Personen im Südburgenland, die sich für Verbesserungen in der Region einsetzen wollen und in einer dieser Gruppen mitarbeiten möchten.

Beim ersten Netzwerktreffen dieser Art in Deutsch Tschantschendorf war die sich formierende Öko-Gruppe keineswegs von meiner Teilnahme angetan. Den Teilnehmern geht es nur darum, sich für ihre Produktionsbetriebe durch Netzwerken und Zusammenarbeit Vorteile zu verschaffen. Dass ich mich als kulturell engagiert deklarierte und mein Anliegen unterbreitete, in dieser Phase des Zusammenwachsens auch das Umfeld einzubeziehen, was sich durch verschiedenste kreative Möglichkeiten niederschlagen könnte, fand überhaupt keinen Anklang. Ich verstehe die Anliegen der Ökobetrebe durchaus. Doch war ich unter dem Eindruck von einem aufgeschlossnenen Miteinander in anderen Regionen wie beispielsweise Vulkanland und Energieregion Weiz zum Meeting gekommen und zunächst einmal baff.

Die Veranstalter blieben hart. Kultur muss in dieser Runde draussen bleiben. Mobilität ist nicht mein Thema, auch Dorferneuerung nicht, also blieben mir die Kleinstgewerbe. Kein Problem, da kann ich aufgrund meines Hintergrundes durchaus auf Augenhöhe mitreden. Siehe da, diese Gruppe ist aufgeschlossener, und es ist sogar eine freischaffende Keramikerin dabei.

Was die Hardcore-Öko-Männer anbelangt: Die Zeit wird wohl auch hier noch reif, sie mussten wohl bisher zu sehr auf ihr Studium und ihren Job fixiert sein. In Burgenland braucht es wohl noch etwas, bis wir auch hier – wie in manchem anderen auch – auf der Überholspur sein werden und es eine friedliche, fröhliche, symbiotische Koexistenz von Wirtschaft, Landwirtschaft Tourismus und Kunst & Kultur geben wird.

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