GIAs KULTURMIX 777

Meine Konzepte und Projekte und allerlei Kulturtipps und unterhaltsame Links

Monatsarchive: März 2010

Umfangreich

Als Gia All-in-One hab‘ ich mich mal scherzhaft bezeichnet. „In einer Nuss-Schale“ entwarf ich vor ca. vier Jahren eine Art „Schöpfungsplan“, doch wie rasch – schneller als das Licht – ist eine Idee geboren, und wie lange braucht die Umsetzung. Ich darf gar nicht allzu sehr über mein Gedanken-Imperium reflektieren. Schön langsam wächst es. Im Web, in der Realität, aber auch in Form von neuen Kontakten und wunderbaren Freundschaften, die sich auf dem Weg ergeben, kommt so viel Neues in die Welt.

Aber auch das eifrigste Werk braucht einmal Pause. Bis nach Ostern ziehe ich mich daher für eine solche kreative Pause zurück, brauche einmal das Innehalten. Es verhilft zu einer gewissen Distanz. Innerhalb kürzester Zeit vierzehn Websites starten und daran bauen, ist schon einmal ganz nett. Dazu noch mehrere Ausstellungen vorbereiten und unsere Ateliertage… Und kreative Projekte und künstlerische Arbeit. Und Neues lernen. Wie gesagt, ich darf nicht nachdenken. Bald bin ich hoffentlich erfrischt und mit neuen Impulsen, die in meine Arbeit einfließen werden, wieder präsent.

caretta web jam mini stripe

Kulturevents

Manchmal frag ich mich ein bisserl, wo eigentlich all die bleiben, für die eigentlich Kunst-Events veranstaltet werden… Wo ist das kunstsinnige Publikum? Wo sind die kulturell „Gebildeten“, die in der Schule Kunsterziehung genossen? Diejenigen, von denen man annehmen könnte, sie wären gespannt auf das Kulturleben in ihrer Region. Diejenigen, deren Pflicht es wäre, am Kulturleben teilzunehmen, um Informationen weitergeben zu können.

Bei Vernissagen erscheinen die Veranstalter, Angehörige und Freunde, Kollegen, Redner, Musiker, Politiker und mit Glück einige Medienvertreter und Fotografen. Aber wo sind die Anwälte, Ärzte, Notare, Unternehmer, Lehrer der Region? Mich wundert immer, wie viele PädagogInnen es gibt, und wie wenige einmal bei einer Vernissage erscheinen (Ausnahme: Freundschaft, siehe oben). Wie können sie Impulse weitergeben, wenn sie sie nicht selber aufnehmen? Und wenn es darum geht, sein Ambiente schöner zu gestalten – warum wird bei allem anderen weniger gespart? Um relativ geringes Geld können hier Unikate von heimischen Künstlern erstanden werden, Nachwuchskünstler könnten gefördert werden. Ist alles aus dem Ruder? Oder sind alle so erschöpft?

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Ringen um Biodiversität, Gentechnikfreiheit und Kreativität in der Politik

Aus aktuellem Anlässen leite ich Informationen der Arche Noah weiter – siehe Engagement Biodiversität, Gennetz. Mit Politik mag ich an sich nichts zu tun haben. Jedenfalls mit Parteipolitik nicht. Zur Aktivistin eigne ich mich auch nicht. Doch ich finde, die Natur schreit nach Respekt, und die Menschen beginnen immer lauter nach Brot zu rufen… Da kann man sich nicht nur den schönen Künsten verschreiben und die Augen zumachen.

caretta

caretta 16, gia 2005